Lotte.

Stute - Rumänisches Warmblut - 9 Jahre.

 

Lotte wurde mir vorgestellt, als sehr nervöse, hengstige Stute.

 

Das war nicht immer so. Beim Kauf war sie ein absolutes Verlasspferd, nichts konnte sie aus der Ruhe bringen.

Jetzt sprang sie auf andere Stuten auf, verteidigte sie vor Wallachen - und das mit Hengstgebrüll!

Dazu kam, dass Lotte dauerrossig war und unter dem Sattel sowohl angespannt, als auch immer zum Sprung bereit war.

 

Kurz zuvor war die Besitzerin mit ihr zur Untersuchung in der Klinik, wobei hormonell keine Veränderungen festzustellen waren. Die Untersuchung der Gebärmutter zeigte keine Auffälligkeit. Sie bekam Hormone verordnet, um die Dauerrosse zu behandeln. Die Stute rosste nicht mehr. Andere Stuten ließ Lotte nun in Ruhe, Wallache wurden nicht mehr attackiert. Nur ihre hektische und schreckhafte Art blieb.

Ein halbes Jahr später setzte die Besitzerin probehalber die Hormone ab, um zu sehen, ob eine normale Rosseperiode eintritt.

Das war dann leider nicht der Fall und die Stute sollte letztendlich die Hormone dauerhaft verabreicht bekommen. Die Besitzerin fasste den Entschluss, die Hormone abzusetzen, natürlich folgte wieder die Dauerrosse.

 

Bei meiner Anamnese stellte sich heraus, dass die Stute vor Auftreten der Symptome einen geschwollenen Kropf hatte. Um eine Erkrankung der Schilddrüse auszuschließen, war der Kropf in der Klinik durch Ultraschall untersucht worden. Es gab keine Auffälligkeiten. Der Kropf verschwand nach einigen Wochen wieder von selbst.

 

Ich habe die Symptome einheitlich betrachtet und veranlasste trotzdem einen Test der Schilddrüsenhormone. Das Ergebnis war eine Unterfunktion der Schilddrüse. Mit diesem Befund testete ich die Stute mit der VEGA-Test-Methode und speicherte auf einer Chipkarte die Informationen der Hormone, die zu wenig gebildet wurden.

 

2 Stunden täglich wurde diese Chipkarte dann mit einem Bauchgurt an den Körper der Stute aufgelegt. Die gespeicherten Informationen auf dem Magnetstreifen wurden dadurch an den Organismus der Stute abgegeben.

 

Nach nur drei Wochen war die Stute nicht mehr dauerrossig. Sie bekam ihren normalen Rossetonus und war wie ausgewechselt. Die Besitzerin bestätigte mir die Stute dann als ein Pferd, wie man es sich wünscht: weder angespannt, noch hengstig und so in Ruhe, dass sie eben nicht bei jedem Lüftchen auf die Seite springt.

 

Gute Lotte!

SARAH GEIßER

- Pferdedentalpraktikerin

- Pferdeheilpraktikerin 

- staatl. geprüfte Physiotherapeutin

Mobil: 0171 - 32 05 142

s.geisser-info@gmx.de

CARISMA ♥
Im April habe ich ja schon über meine

3-jährige Stute Carisma berichtet ... >> hier mehr lesen

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